Herzlich Willkommen auf unserer Website!

Wir möchten euch unser Projekt vorstellen

und euch einladen daran teilzuhaben. Entweder aktiv als Autor oder einfach mitdiskutieren, denn wir haben festgestellt, es besteht Redebedarf. Über die Vergangenheit, die Gegenwart und die Zukunft.

Wir leben in einer Zeit, in der Informationen flüchtig geworden sind. Das Internet bietet große Chancen, aber die derzeitige Entwicklung ist immer mehr darauf ausgelegt, Informationen für einen kurzen Augenblick anzuzeigen bevor sie im Datendschungel verschwinden.
Viele Informationen stehen nicht mal in unserer Sprache zur Verfügung.
Die Forschung entwickelt sich rasant, man kann kaum mithalten, um auf dem aktuellen Stand zu bleiben. Studien sind für Einsteiger kompliziert zu lesen und ohne Grundwissen kaum zu verstehen.

Wie wurde der Malinois zu der erfolgreichen Rasse die er ist und wie bleibt er es? Wie erhalten wir unsere Rasse gesund? Was sind moderne Zuchtstrategien?
Was sind die neusten Erkenntnisse in der Forschung? Inwieweit können uns Gentests helfen und wo stoßen sie an ihre Grenzen? Und wie funktionieren sie überhaupt? Über was reden die „Alten“ da, wenn sie von früher sprechen?
Wie ist überhaupt der IST-Stand des Malinois, der über viele Länder und unterschiedliche Verbände gezüchtet und selektiert wird?

Mit diesen Fragen wollen wir uns beschäftigen. Nicht nur diese Website, sondern auch wir selbst werden wachsen an den Informationen, die wir zusammentragen.
Ihr werdet hier in den Beiträgen immer wieder über genetische Daten stolpern, auf die wir uns beziehen. Woher kommen die?
Wir haben unsere Hunde über die Firma Embark auswerten lassen. Hierbei wird ein umfangreiches genetisches Profil des Hundes erstellt. Deshalb ist diese Website derzeit auch sehr Embark-lastig.
Wir haben uns dem amerikanischen „Belgian Shepherd Health Project“ angeschlossen. Dieses Projekt sammelt Daten über Embark getestete Belgische Schäferhunde. Mittlerweile nehmen über 500 Hunde daran teil.
Über den Memberbereich bei Embark bekommt man auch Einblick in diverse Daten, auf die wir uns beziehen.

Damit wir wirklich mit Daten arbeiten und Statistiken ordentlich erstellen können, haben wir beschlossen, hier eine eigene Datenbank anzulegen. Derzeit haben wir ungefähr 20 Hunde, deren Daten wir hier offiziell veröffentlichen dürfen. Wer gerne mitwirken möchte und ein Embarkprofil für seinen Hund hat, kann uns das hierüber schicken. Für Ergebnisse von anderen Laboren kann man sich über das Kontaktformular mit uns in Verbindung setzen.

Durch diese Daten ist es uns auch möglich, in den einzelnen Berichten nicht nur allgemein über genetische Hintergründe zu schreiben, sondern wir können uns auch speziell auf den Malinois beziehen.

Es ist uns wichtig, interessierten Züchtern und Malinois Besitzern ein Instrument nahe zu legen, welches es ermöglicht, langfristig gesünder und vorausschauender zu züchten. Genetische Vielfalt, in diesem Zusammenhang auch als Diversität (engl. diversity) bezeichnet, Inzuchtkoeffizient, Erbkrankheiten, Autoimmunerkrankungen und vieles mehr, was früher im Verborgenen unserer Hunde lag, nämlich in ihren Genen, können heute sichtbar gemacht werden. Auch die Geschichte unser Rasse ist wichtig, sowie ein Überblick über die Population in den Verbänden, da die meisten doch kaum Einblicke ins Ausland haben. Nur Informationsflüsse sind gute Flüsse 😉

Hier ein kleiner Wegweiser zu unserer Website:

Im BLOG findet ihr alle Beiträge chronologisch nach Erstelldatum.

Unter dem Punkt GENETIK DES MALINOIS findet ihr alle Hundeprofile, die wir zur Veröffentlichung bereitgestellt bekommen haben und wir geben einen Überblick über das benötigte GRUNDWISSEN. Unter diesem Menüpunkt sind auch alle Beiträge verlinkt, die zum Thema Genetik gehören. Als erstes erklären wir alle Themen, die aus dem Embarktest enstanden sind. Wie zum Beispiel, was maternale und paternale Haplotypen sind, wie sich die Farben vererben, was ein genetischer Inzuchtkoeffizent ist und was es mit der Diversität der DLA-Gene auf sich hat.

Unter (Un)-Nützliches findet ihr Statistiken und Beiträge, die euch weiterhelfen können. Wie zum Beispiel der Ablauf eines Embarktests ist und wie so ein Ergebnis überhaupt aussieht. Im Laufe der Zeit werden wir auch andere Anbieter unter die Lupe nehmen und uns damit beschäftigen, wie solche Tests überhaupt funktionieren und wo die Grenzen liegen.

Unter Genealogie werdet ihr erfahren, wie man die maternale und paternale Haplotypen praktisch anweden kann in dem wir die maternalen und paternalen Linien unserer Hunde verfolgen. Ausserdem werdet ihr alles finden, was wir über die Vergangenheit in Erfahrung bringen können. Wer waren die Top-Vererber? Wie selektieren andere Länder? Und in wie weit haben Popular-Sire unsere Rasse beeinflusst?

Statistiken sind nur so gut, wie die Daten, die uns vorliegen. Wenn ihr alte Zuchtspiegel, Welpenlisten, alte Zuchtordnungen oder Zeitungsartikel habt, dann dürft ihr uns sehr gerne mit diesen Daten weiterhelfen. Kontakt könnt ihr über das Kontaktformular aufnehmen.

Die einzelnen Beiträge werden mit den Quellen für die Informationen versehen. Trotzdem fliesst natürlich die persönliche Einschätzung und Meinung des einzelnen Autors mit ein. Auch Fehler können passieren, bitte weist uns über das Kontaktformular darauf hin.

Zum Schluss noch eine kurze Vorstellung und viel Spaß beim Lesen!

Alexandra Ritter

Diplom Pädagogin, Hundesportlerin und Hobbyzüchterin. Ein Samojede war mein erster eigener Hund, der mich bei meinem damaligen Hobby im Reitsport begleitete. 1996 bin ich zum Hundesport gekommen und führte zwei meiner Dobermänner auf Landesmeisterschaften im IPO (DV). 2004 kam mein Dobermannwurf „vom Kranichstein“ zur Welt. Heute habe ich noch eine Dobermann Hündin, eine Enkeltochter meines ersten Dobermanns, die fast 12 Jahre alt ist. Leider beim Dobermann keine Selbstverständlichkeit. Für mich war es damals ein Kampf gegen Windmühlen und unmöglich genügend andere Züchter, von der Notwendigkeit einer gesünderen Zuchtstrategie, zu überzeugen. Der Dobermann ist meiner Meinung nach genetisch verarmt und Gesundheit, wie Leistungsfähigkeit kaum mehr zu retten. Daher wechselte ich 2008 zum Malinois und bekam meine erste Malinois Hündin. Seit 2012 züchte ich mit meinem Mann zusammen, Malinois unter dem Zwingernamen, „vom Hause Ritter“.

Marie Balzer

Ich habe 1997 meinen Ersten, damals noch deutschen Schäferhund von meinem gesammelten Kommunionsgeld gekauft . Sowohl von der katholischen Kirche als auch dem deutschen Schäferhund habe ich allerdings Abstand genommen und mich schon in den Spätneunzigern dem Malinois zugewandt. Nach einem Herder zog mein erster FCI Malinois allerdings erst 2012 ein. Lehrjahre sind eben keine Herrenjahre. Ihn habe ich bis zur IPO 3 ausgebildet inkl. Kreismeisterschaft . Des weiteren schaue ich gerne über den deutschen Tellerrand und nehme an Prüfungen/Trainings im AVD eV. (in England und Belgien) teil und bin auch sonst gerne zu Gast bei unseren europäischen Nachbarn. Seit 2019 züchte ich Malinois unter dem Zwingernamen „Par Toutatis“, ach ja, ehe ich es vergesse, neben all dem „hundeln“ habe ich ein paar Semester Biologie (CAU Kiel) und schließlich erfolgreich Humanmedizin (Charité Berlin /Uni Duisburg Essen) studiert.

Astrid Hübner

Ich bin gelernte Fachangestellte für Medien und Infodienste. 1999 habe ich meinen ersten Malinois gekauft und bin seitdem malifiziert. Bis 2012 habe ich einige Erfahrungen im IPO und FH Bereich gesammelt und zwei Hunde bis zur Landesmeisterschaft IPO (swhv) geführt. Seit 2012 bin ich im Mondioring und franz.Ring unterwegs und dadurch 2014 in Frankreich gestrandet. Seitdem lebe ich hier mit Mann, Kindern und einem Rudel Malinois. Wir züchten unter dem Zwingernamen „Elevage des guerriers d´Hades“.

Dr. med. vet. Sue Chandraratne

Den ersten Hund (Rottweiler) aus der Nachbarschaft habe ich damals mit 14 Jahren ausgebildet und ihn wie meine ersten eigenen Hunde (verschiedene Rassen und Mischlinge) im Agility, Tunierhundesport und Obedience geführt. Schutzhundesport betreibe ich seit dem Jahr 2000. Nach meinem Tiermedizinstudium (LMU München) habe ich dann 2011 meine erste Malinois-Hündin mit FCI Papieren bekommen und national und international geführt. Seitdem bei ihr leider idiopathische Epilepsie diagnostiziert wurde, setze ich mich für die Aufklärung dieser Erkrankung ein und unterstütze betroffene Hundebesitzer und Züchter. Zudem habe ich 2020 angefangen unter dem Zwingernamen „Stylish Motion´s“ Malinois zu züchten.

2 Kommentare

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